Blog #7: Von Disziplin und Schwarz-Weiß-Denken

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Ich grüße euch aus der Mitte der mittlerweile schon dritten Woche des neuen Semesters und der Uni-Alltag ist schon langsam eingetreten. Der Stundenplan ist fest im Kopf verankert und wird nur von spontanen Gymsessions unterbrochen 😀

Gestern stand von meinem besten Freund seine Geburtstagsfeier an und als Student ist es natürlich möglich, auch unter der Woche lange genug aufzubleiben, um am Ende des Abends um 2 Uhr nachts bei Megges einen McChicken und einen ChickenBurger zu essen (Long Chicken von BK ist viel besser 😀 )

Trotzdem werde ich oft gefragt, woher ich denn die Disziplin für meinen Sport nehme? 6-7 mal Training in der Woche, keinen Alkohol und kein Rauchen, jeden Tag seine Supplements zu nehmen und die Ernährung unter Kontrolle zu haben und das nicht nur für ein paar Wochen im Jahr, sondern 365 Tage im Jahr?!

Die Entfernung zwischen deinen Träumen und der Realität nennt man Disziplin. 

Ich muss zugeben, auf diese Frage keine Antwort so einfach aus dem Ärmel schütteln zu können, da ich eigentlich kein disziplinierter Mensch bin. Schon in der Schule und auch im Studium zeichne ich mich nicht gerade durch die besten Leistungen aus und versuche, so viel Arbeit wie möglich zu umgehen.
Vielleicht liegt deshalb auch etwas Wahres in dem Zitat von oben? Mit einem klaren Ziel vor Augen lässt es sich deutlich leichter Gewohnheiten entwickeln, welche am Ende entscheidend für den Erfolg sind. Im Sport ist es der Traum, vielleicht irgendwann doch noch auf der Bühne zu stehen. Dagegen fehlt im Studium momentan das klare Ziel, ein Bürojob ist nicht gerade eine rosige Verlockung 😀

Jeder kann zwischen zwei Arten von Qualen entscheiden: die Qual der Disziplin oder die Qual des Bedauerns. 

Oft wird derjenige, der im Beruf oder der Uni erfolgreich ist, generell als erfolgreicher Mensch dargestellt und natürlich stellt sich jeder Mensch in besten Licht dar. Doch vielleicht ist derjenige dafür unfähig, eine glückliche Beziehung zu führen oder andere Lebensbereiche unter Kontrolle zu haben. Jemand, der in seinem Job wegen seinen Fehlern entlassen wird, ist vielleicht ein guter Vater für seine Kinder und der Sportler, der erfolgreich sein Training durchzieht, schafft es nicht, seinen Berufsalltag zu meistern.

Lange Rede und wieder gar keinen Sinn: jeder hat Fehler aber jeder hat auch Dinge, die einem leicht von der Hand gehen und in denen er Stärken hat. Die Stärken des einen sind nicht die Schwächen des anderen, das Leben ist kein Nullsummenspiel! Manchmal erscheint es mir so, dass der Neid die Menschen glauben lässt, der Erfolg des anderen sei die Niederlade des anderen. Ob das der Weg zu einem glücklichen Leben ist? Es muss jeder seinen eigenen Weg finden 🙂

Damit verabschiede ich mich für heute und wünsche euch eine erfolgreiche Woche 🙂

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