Throw #1: Erste eigene Wohnung in einer neuen Stadt

Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Serie auf meinem Blog 🙂
Hier möchte ich euch ein paar vergangene Dinge aus meinem Leben vorstellen, meine Erfahrung und einfach ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern. Ich hoffe, es gefällt euch und ihr lasst mich ein bisschen Feedback hören 🙂

Heute soll es um meinen Umzug von Frankfurt nach Heidelberg gehen. Ein großer Schritt, das zuhause zu verlassen und in eine Stadt zu ziehen, in der man noch niemanden kennt! Neue Möglichkeiten aber auch Probleme, die auftreten können, doch wird man nicht genau in solchen Phasen stärker und entwickelt sich weiter?

Aufgewachsen bin ich in  Bad Homburg, etwas nördlich von Frankfurt am Main. Dort habe ich mein Abitur  2012 gemacht und danach ging es dann an die Uni in Frankfurt, um Geographie zu studieren. Hier habe ich es aber nur zwei Semester ausgehalten, das Studium war inhaltlich nichts für mich und habe darin keine Zukunft gesehen.

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Danach ging es dann zu den Johannitern, habe meinen Sanitäter gemacht und habe dort dann die nächsten 18 Monate verbracht. Wechselschicht-Arbeit ist deutlich angenehmer, wenn man noch daheim wohnt und die Mama die ganze Hausarbeit abnimmt 😀 danke, Mama!

Irgendwann musste es dann einen Schritt weitergehen und so ging es dann 2014 nach Heidelberg! Bewerbungen geschrieben, zum Glück erfolgreich und dann ging es an die Wohnungssuche. Die dritte Wohnung war es dann, im schönen Stadtteil Rohrbach im Süden von Heidelberg, in die mich sofort verliebt  habe! Dachgeschoss im fünften Stock mit einem herrlichen Blick in die Natur und auf den Emmertsgrund! 😀 530 Euro warm waren in meinem Budget drin, und so hieß es dann hoffen und bangen, ob ich die Wohnung auch bekomme. 6 Wochen vergingen und tatsächlich: ich habe sie! Ein echter Glücksfall, denn Heidelberg ist Studentenstadt und Wohnraum ist immer knapp.

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Somit hatte ich nun meine eigenen vier Wände, knapp 70 qm nur für mich und vor allem das Einrichten hat am meisten Spaß gemacht, denn hier konnte ich alles machen, wie ich es wollte. Geld habe ich vorher schon gespart und somit ging es mit einem Sprinter zu Ikea shoppen 😀

Nachdem die ersten vier Wochen vergangen waren und die Uni ging los. Genau zu dem Zeitpunkt war ich mega erkältet und ich habe direkt mal die erste Woche verpasst, die ganzen Veranstaltungen, bei denen man die Kommilitonen kennen lernt… aber so war es halt, man konnte es nicht ändern. So war in den ersten Vorlesungen alleine und jeder der auch studiert kennt das ja, dass man in den Hörsälen nicht so direkt ins Gespräch kommt. Zum Glück gab es auch kleinere Gruppen, in denen man Hausarbeiten und Matheaufgaben gemacht hat: hier habe ich die ersten coolen Leute kennengelernt!

Ich bin ja eher der introvertierte Typ, damals noch mehr als jetzt und so war es gar nicht so leicht, über seinen Schatten zu springen und offen auf neue Leute zuzugehen. Gesprächsthemen gab es aber genug, woher kommst du, was hast du nach dem Studium vor etc… das erste Semester hat mir somit richtig Spaß gemacht! Ich bin an der Aufgabe super gewachsen und das war der Moment, in dem mir klar wurde:
Der Umzug nach Heidelberg war die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt!

Old ways don’t open new doors. 

Natürlich war es nicht leicht, seinen Freundeskreis zurückzulassen. Heidelberg und Frankfurt trennen zwar nur 60 Minuten Autofahrt, doch ihr kennt das ja: jeder hat in dem Alter viel zu tun und eben mal 2 Stunden hin und her zufahren braucht seine Zeit. Trotzdem war die Erkenntnis, dass sich jetzt herausgestellt hat, wer meine wahren Freunde sind und sich wirklich Zeit für mich nehmen! Manche Leute habe ich seitdem nie wieder gesehen, manche öfter als sogar davor.

Auch die Beziehung zu meinen Eltern ist besser geworden, so verbringen wir jetzt viel mehr Zeit miteinander als ich noch daheim gewohnt habe. Gemeinsam essen gehen oder etwas anderes zu machen, war echt eine Seltenheit, weil wir alle drei gearbeitet haben und das zu unterschiedlichen Zeiten. Jetzt kann ich meine Eltern regelmäßig besuchen, sie wohnen mittlerweile in Bonn (schöne Stadt!) und haben immer eine tolle Zeit 🙂

So lief das erste Jahr im schönen Heidelberg, ich denke ich erzähle in einem der nächsten Blogs weiter 🙂 danke fürs lesen und bis bald, euer Dominik 🙂

Only you can change your life, no one can do it for you. 

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