Blog #6: Essstörung durch Sport und Diät?

Hallo Freunde, mal wieder in eine Woche vergangen und die Zeit fliegt, denn heute in einer Woche ist schon der letzte Tag der FIBO 2017!

Gleichzeitig ist dies dann auch das Ende der diesjährigen Diät, die mit 50 Tagen nicht allzu lang war, aber durch Arbeit, Uni und Klausuren war es teilweise mehr Qual als Freunde. Es hat sich trotzdem gelohnt, 14 kg weniger und neue Kraft für die nächste Aufbauphase sind eine gute Vorlage für neue #Gainz ! 😀

Heute gibt es mal ein etwas ernsteres Thema, worüber erstaunlich wenig Leute offen sprechen, obwohl es viele in der Szene betrifft. Machen wir uns nichts vor, jeder der in dem Sport gewissenhaft seine Kalorien trackt und stundenlang überlegt, wie er seine Makros abdeckt am besten, hat eine Essstörung und weicht deutlich von der großen Masse ab, bei der nur der Genuss im Mittelpunkt steht.

Eine Essstörung ist definiert als Verhaltensstörung mit langfristigen und gesundheitlichen Schäden, bei der die ständige gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema ESSEN im Mittelpunkt steht.
Erst letztens stand ich mit einem guten Freund im Regal vom Supermarkt und haben uns minutenlang Packungen angesehen und verglichen, was jetzt am wenigsten Fett, Kohlehydrate und am meisten Eiweiß hat. Es ist natürlich ein ästhetischer Sport, Ernährung ist alles und der Druck ist hoch, einen erfolgreichen Körper zu präsentieren.

Dazu zählt auch ein total verzerrtes Selbstbild mit dem Wunsch, immer besser, dünner etc. zu werden und das Selbstwertgefühl nur an der Optik festzumachen, und das alles kenne ich von mir natürlich auch zu gut. Man vergleicht sich nur noch mit den Athleten, die den besten Körper haben (egal ob natural oder nicht) obwohl man im Vergleich mit der breiten Masse schon einen außergewöhnlich guten und muskulösen Körper hat!

Vor allem nach der Diät fällt es mir immer sehr schwer, diesen Ballast der Diät loszuwerden und wieder normal zu essen. Ein Stück Schokolade essen zu können ohne an die Folgen zu denken, wer kann das von euch? Bei mir ist es so, dass ich sie dann einfach gar nicht esse, andere bekommen Heißhungerattacken und essen gleich 5 Tafeln auf einmal.
Was mir geholfen hat, ist eine andere, gesündere (?) Betrachtung zum Essen:

Essen ohne emotionale Beziehung, keine Belohnung oder Bestrafung, sondern einfach den Körper mit dem zu versorgen, was er braucht!

Wenn ich das so sage, fragen mich die meisten immer: Wo bleibt der Genuss?
Für mich ist es besser, den Genuss erst an zweiter Stelle zu setzen und einfach meinen Körper gesund und fit zu halten. Deshalb bin ich auch eher ein Freund von „cleaneating“ statt „IIFYM“, obwohl ich die Bezeichnungen echt schlimm finde.

Lange Rede, ich hoffe ihr bleibt alle gesund und hinterfragt euch mal, wie erst ihr manche Dinge seht und wo eure Grenzen sind.

Wünsche euch einen schönen Abend und eine schöne Woche, freue mich zu hören, von euren Erfahrungen zu hören und wie ihr das seht.

Machts gut, euer Dominik 🙂

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